Veedelfunker
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Ehrenfeld verbindet

Ausgabe 18 · Februar 2019

  • Der veedelfunker im Februar

    Ehrenfeld verbindet

    Herzlich willkommen zur achtzehnten Ausgabe des veedelfunkers!

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  • Von der Macht einer bemalten Wand

    Iren Tonoian im Interview

    Bestens vernetzt: Iren Tonoian ist eine der wichtigen Akteur*innen in der Ehrenfelder Kunstszene. Sie steht dem Kunstverein artrmx vor, der unter anderem das Atelierzentrum Ehrenfeld betreibt, und leitet das international bedeutende Urban Art Festival CityLeaks. Und neben all dem hat sie noch Energie übrig, um sich für ein lebenswertes und buntes Ehrenfeld im neu gegründeten Verein „Wir sind die Stadt e.V.“ zu engagieren.

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  • Akteure in Ehrenfeld

    In Ehrenfeld ist Kultur erlebbar – ob künstlerisch und kreativ oder interkulturell und dynamisch. Der Reiz unseres Veedels ist bunt:

    Für kölsches Kulturerbe und Brauchtumspflege steht der Karnevals- verein Bürgergarde „blau-gold“, während die Kunstroute Ehrenfeld den Austausch zwischen zeitgenössischen Künstler*innen und Interessierten schafft und ein hochwertiges Kunstspektakel mit vielen Facetten bietet. Der bunker k101, der Hochbunker auf der Körnerstraße, bietet einen Begegnungsort für Ausstellungen und Veranstaltungen im Veedel. Während JACK IN THE BOX e.V. – mit dem ursprünglichem Sitz in Ehrenfeld – sich innovativen Kunst- und Upcyclingprojekten im Rahmen Sozialer Arbeit widmet, hat sich unterdessen das Veedelsmanagement Ehrenfeld die Förderung der Lebensqualität mit gezielten Maßnahmen auf die Fahne geschrieben und schlägt Brücken für das Zusammenleben unterschied-lichster Kulturen.

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  • „Uns Sproch – Uns Heimat – Uns Ihrefeld“

    Köln feiert Karneval. Köln steht Kopf. Und am Veilchendienstag zieht einer der buntesten Züge durch unser Veedel. Die fünfte Jahreszeit zwischen Brauchtum und integrativer Verantwortung.

    Das Ehrenfelder Motto leitet sich ab vom Kölner Sessionsmotto „Uns Sproch es Heimat“. Es stellt 2019 die Sprache als wichtigen Teil der kölschen Lebensart in den Mittelpunkt. Denn diese „Sproch“ sei identitätsstiftend und steigere das Gemeinschaftsgefühl, weil sie jeden mit seiner kölschen Heimat verbindet, auch wenn man nicht hier geboren ist, erläutert Jochem Falkenhorst den Dreiklang „Uns Sproch – uns Heimat – uns Ihrefeld“.

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  • Ein Paradies, das soll es sein

    Eine Bahnbogenfantasie im Jahr 2029

    „Also, mir gefällt’s hier“ sagt Sam und trommelt mit den Fingern auf dem zerkratzten Bistrotisch, an dem er sitzt. Als der Umbau am Ebertplatz losging, musste er das African Drum schließen, das dort jahrelang ein Zentrum der afrikanischen Community in Köln war. Aber der Umzug in die Bahnbögen in Ehrenfeld hat sich gelohnt. „Meine Kunden fühlen sich wohl, der Raum ist groß und schön, und wir machen eine monatliche Afro-Party im Club nebenan. Was will ich mehr?“.

    Henriette und Josef hören ihm zu und lächeln still.

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  • Migration als kulturelle Ressource

    Gelebte Integration statt Ghettoisierung in Italien.

    Rund um eine ehemalige Villa in Bologna entsteht ein Wohn- und Arbeitsraum für Geflüchtete und Einheimische. Das Areal, das im Herbst 2019 eröffnet wird, fördert bereits in seiner Entstehung durch Co-Design den interkulturellen Dialog.

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  • O-Ton

    Ehrenfelder Stimmen

    Was bedeutet es für Dich, in einem bunten und lebendigen Ehrenfeld zu leben?

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  • Tipps und Tricks

    von Hans dem Hausmeister

    Hach, es hat eigentlich nur Vorteile, im Rheinland zu leben – und der dickste ist sicherlich, dass es hier fünf Jahreszeiten gibt! Wenn es draußen klirrend kalt ist, kann man sich mit Kölsch und Schunkeln in Stimmung bringen, hat lustige Kostüme an und lernt ganz ungezwungen völlig fremde Menschen kennen!

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