Tipps und Tricks

Tipps und Tricks von Hans dem Hausmeister

Der Dezember ist für meine Frau, die wohl aufregendste Zeit im Jahr. Ständig dekoriert sie etwas, backt oder will mit mir in die Stadt, ausgefallene Weihnachtsgeschenke kaufen.
Mich lässt das Ganze ja eher kalt – na gut, bis auf die Kuchen – aber was die Geschenke angeht, bin ich da ja eher der bodenständige und praktische Typ.

Wer braucht denn schon den ganzen Schnick- Schnack. Um Besinnlichkeit und Nächstenliebe soll es da ja gehen. Weshalb will sie mich denn dann in die vollen Läden schleppen, wo ich mich doch in meiner kleinen Kellerwerkstatt am besten besinnen kann und aus lauter Nächstenliebe schöne Geschenke für sie und die Enkel bauen könnte. Es ist erstaunlich, wie viele tollte Figuren oder auch Schmuck man aus alten Schrauben, Muttern oder Draht so machen kann. „Do It Yourself“ nennen das die jungen Leute wohl jetzt. Früher war das ganz normal – und auch meine Frau hat sich über Selbstgemachtes gefreut. Vielleicht wäre es also wieder einmal einen Versuch wert. Schau doch einfach mal hier:
www.madebyjoel.com

Und noch was zum Thema ausgefallene Geschenke: Die Frau Lange aus dem Dritten hat mir gestern wirklich erstaunliche Sachen in der Waschküche erzählt. Sie meinte, dass man sogar lebendige Ziegen, Schafe und Schweine verschenken könnte. Ja sogar echten, stinkenden Mist! „Na, da wird sich der Beschenkte aber freuen“, habe ich entgegnet. Frau Lange hat dann zur Beruhigung erklärt, dass meine Liebsten nur eine Postkarte mit einem Foto von dem Mist bekämen, weil der Mist nur ein Symbol wäre für die Unterstützung eines Kleinbauern, der zum Beispiel in Burundi lebt.
Das wär’ vielleicht was für meinen Cousin Lothar, der nie was geschenkt haben möchte, was ich so schade finde, wo ich doch so gern schenke. Schau doch einfach mal hier: www.unverpackt.oxfam.de